Sep 062021
 

„Alles hat seine Zeit…“

Über einige Jahrzehnte war der Frauengesprächskreis in unserer Sahlenburger Gemeinde ein fester Bestandteil. In den vielen Jahren gab es selten Veränderungen und wenn doch einmal, dann bei den Wochentagen und den Uhrzeiten und natürlich bei der jeweiligen Person, die verantwortlich für den Kreis war.
Ließen sich in früheren Jahren Frauen gerne zu diesem Kreis einladen, so gestaltete es sich in den letzten Jahren eher schwierig – „alles hat seine Zeit…“
Und dann kam Covid 19: Unsere Treffen konnten nicht mehr in unseren Gemeinderäumen stattfinden. Hinzu kam, dass der Kreis auch aus anderen unterschiedlichen Gründen kleiner wurde.
Im Juli 2021 war es endlich wieder möglich, dass wir uns privat draußen auf einer Terrasse treffen konnten.
So entstand der Gedanke, sich auch zukünftig in einem häuslichen Rahmen zu treffen: Der Hauskreis für Frauen war „geboren“!
Unser erstes HauskreisTreffen wird nun am 16. September bei Frau Rischbieter stattfinden.
Kontakt: Erika Rischbieter, Tel. 29378

Sep 062021
 

Wir begrüßen an dieser Stelle Frau Tanja Knecht. Frau Knecht ist seit dem 01.09.2021 als Pfarramtssekretärin für die Gemeinde der Sahlenburger Johanneskirche tätig. Sie folgt unserem Pfarramtssekretär Hans-Wilhelm Schüring, den wir Ende August verabschiedet haben. Vielleicht kennen Sie ihr Gesicht ja bereits, denn Frau Knecht ist auch Pfarramtssekretärin in der Gemeinde Altenwalde.

Mit dem personellen Wandel ändern sich die Öffnungszeiten unseres Kirchenbüros. So können wir Ihnen nun auch eine Möglichkeit bieten, uns am Nachmittag aufzusuchen.
Unsere neuen Öffnungszeiten des Kirchenbüros sind: Mittwochvormittag 10:00 – 12:00 Uhr (außer am letzten Mittwoch im Monat), letzter Mittwoch im Monat 15:00 – 18:00 Uhr

Apr 212021
 

Die Konfirmationen in Sahlenburg wurden verschoben

vom 24./25. April 2021 auf den 04./05. September 2021.

Apr 112021
 

Jan 072021
 

Von Pastorin Manuela Heise

Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen.“ Das sagte Gesundheitsminister Jens Spahn im April letzten Jahres noch recht am Anfang der Corona- Krise. Was genau er damit meinte, ließ er zunächst offen. Hier konnte sich jeder selbst seine Gedanken machen. Sicher meinte er die Politiker, eingeschlossen sich selbst. Es mangelte an Masken und Schutzkleidung, vieles musste improvisiert werden, was besser hätte gemanagt werden können. Kritik daran wurde auch deutlich geäußert!

Als aber die Pandemie sich fortentwickelte und nach anfänglichen Erfolgen bei der Einbremsung die Infektionszahlen wieder steil nach oben stiegen, da wurde auch deutlich, dass die Ursachen hierfür nicht allein bei den politisch Verantwortlichen zu suchen sind. Haben wir uns immer so vorsichtig verhalten, als seien wir selbst infektiös, wie es jüngst der britische Gesundheitsminister empfahl?

Oder gehörten wir zu denen, die sich gern ihr kleines Schlupfloch suchten, um sich an den geltenden Regeln vorbei ihre persönliche Ausnahme zu gönnen, in Vertrauen darauf, dass nicht alle anderen dasselbe tun? Vielleicht gibt es am Ende wirklich viel zu verzeihen, in alle Richtungen. Jesus sagt dazu: „Seid barmherzig.“ Diese Aufforderung aus dem Lukasevangelium (Lk 6,36) ist Teil der Jahreslosung für das Jahr 2021. Barmherzigkeit, ein wundervolles altes Wort! Nachsicht ist damit gemeint, Milde, Engelsgüte, Mitgefühl mit anderen.

Jesus geht es hier nicht so sehr um eine ethische Forderung, um eine Art Pflicht, die dem einzelnen ins Stammbuch geschrieben wird. Vielmehr sieht er den Menschen als einen, der weitergibt, was er selbst empfangen hat. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist.“ Die himmlische Lebensmacht selbst ist hier die Quelle gütigen Handelns.

Wer aus dieser Quelle schöpft, muss sich um Nachschub keine Sorgen machen. Weitergegeben wird zudem, worauf wir selber angewiesen sind. Wie wird es werden – das Jahr 2021? Wir haben Grund zur Hoffnung! Dennoch werden wir einander sicher wieder viel zu verzeihen haben. Deshalb brauchen wir Barmherzigkeit. Wir brauchen sie als Grundbaustein unseres menschlichen Miteinanders wie auch im Umgang mit uns selbst. „Vergebt, so wird euch vergeben“, heißt es weiter im Lukasevangelium (Lk 6,37). Keiner von uns ist ohne Fehler.

Höchste Zeit also für Barmherzigkeit